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Kreisbereitschaft II Flugdienst Notfallseelsorge |
Kreisbereitschaften Wenn die Mittel einer Gemeinde zur Bewältigung von Schadenslagen nicht bzw. nicht mehr ausreichen, kann die Kreisfeuerwehr zu einem überörtlichen Einsatz innerhalb oder auch außerhalb des eigenen Landkreises eingesetzt werden. Hierzu sind die Kreisfeuerwehren verpflichtet, sogenannte Kreisfeuerwehrbereitschaften (KFB) aufzustellen (§ 19 NBrandSchG). Diese setzen sich in der Regel aus vier speziell gegliederten Zügen (2 x Brandbekämpfung, Wasserversorgung und Versorgung) zusammen. Jede Kommune innerhalb eines Landkreises stellt entsprechend ihrer Leistungsfähigkeit, Personal und Fahrzeuge zur Verfügung. Dieses muss natürlich so geschehen, dass die Grundsicherung der eigenen Bevölkerung nicht gefährdet wird. Die Bereitschaften umfassen ungefähr 120 bis 150 Einsatzkräfte mit etwa 25 bis 30 Einsatzfahrzeugen. Eine KFB ist so konzipiert, dass sie, mit einem entsprechenden Einsatzauftrag ausgestattet, vollkommen autark operieren kann. KFB rücken im Bedarfsfall zunächst aus den Nachbarkreisen an und erhalten ihren konkreten Auftrag direkt vom Stab HVB bzw. der TEL.
Die Kreisfeuerwehren können ihre KFB auch nach regionalen Gefahrenschwerpunkten orientieren. In Lüneburg sind die wahrscheinlichsten Katastrophenlagen durch Sturmfluten oder Waldbrände zu erwarten. Deshalb ist diese KFB verstärkt mit allradtauglichen und wasserführenden Fahrzeugen ausgerüstet. Für besondere Fälle wurde durch die Kreisfeuerwehr Lüneburg ein Mess-, ein Umwelt-, ein Gewässerschutz- und ein Ölabwehrzug aufgestellt, in welchem speziell geschulte Kräfte organisiert sind und fachlich weitergebildet werden. Andere Landkreise stellen ihre KFB in „Modulen“ zusammen, die bei entsprechendem Bedarf, gezielt alarmiert werden (Brandschutz, Deichverteidigung, Umweltschutz, Wassergefahren usw.). Der Kreisbereitschaft steht der Kreisbereitschaftsführer vor (in der Regel stellv. Kreisbrandmeister oder Abschnittsleiter der Kreisfeuerwehr). Die Kreisbereitschaften und die einzelnen Züge führen jährlich gemeinsame, auch mehrtägige, Übungen durch. Der Führungsstab der Kreisfeuerwehrbereitschaften setzt sich wie folgt zusammen:
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